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Nohaltigkeetsdeeg am LTEtt

Die Erfahrungen, die Kinder während der Schulzeit machen, beeinflussen ein Leben lang ihr Verhalten, ihre Gewohnheiten und ihre Fähigkeiten. Im späteren Verlauf des Lebens wartet mit Smartphone, Laptop und Massenkonsum eine Gesellschaft, die diese Liebe zur Natur größtenteils schon verloren hat und jetzt dringend wiederfinden muss. Bei den Schüler/innen soll ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit geschärft werden: Nachfolgende Generationen müssen überzeugt werden, damit die Bekämpfung des Klimawandels, der Armut sowie des hohen Ressourcenverbrauchs funktioniert.

Die Jugendlichen konnten während der „Nohaltigkeetsdeeg“ an 32 verschiedenen Workshops/ Vorträgen teilnehmen sowie zwei Ausstellungen („Anti Gaspi“ und „Ouni Pestiziden“) besichtigen.

Die Workshops wurden von vielen unterschiedlichen Vereinigungen geleitet. Insgesamt nahmen rund 1200 Schüler/innen an den Workshops teil und weitere 200 besichtigten eine oder beide Ausstellungen.

 Wenn Themen wie Mülltrennung für optimales Recycling in der Schule angesprochen werden, lernen Schüler wie sie ihren Müll auch zu Hause trennen können. Durch diese Maßnahmen wird langfristig mehr Plastikmüll in den Wertstoffkreislauf geführt und es gelangt weniger Müll in die Umwelt. Außerdem werden wir durch Smartphone, Fernseher und Spielkonsole massiv mit Werbung zugemüllt und auch im Supermarkt lächeln uns Produkte in Plastikverpackungen an. Es ist wichtig Jugendlichen den bewussten Konsum zu lehren, um unsere Umwelt vor dem Plastikmüll zu schützen. Am Stand vom „OUNI“ konnten die Schüler/innen und Lehrer/innen sich über verpackungsfreies Einkaufen in Luxemburg informieren.

 Einige Schüler/innen der Sektion Umweltwissenschaften des LTEtts teilten ihr Wissen in Workshops mit und die Workshopteilnehmer/innen konnten die Photovoltaikanlage, das Wasserrad sowie das Windrad besichtigen.

 In einem weiteren Workshop konnten die Teilnehmer/innen ein Handy auseinanderbauen. Anhand der gefundenen Rohstoffe erörterten sie gemeinsam, wie diese gewonnen werden und welche Konsequenzen dies für die Umwelt und die Lebensbedingungen der Menschen in anderen Ländern hat.

Auch die Modebranche lockt mit Werbung und günstigen Preisen zu schnellen Käufen. Doch Umweltprobleme und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie stehen in der Kritik. Während der Workshops konnten die Schüler/-innen ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren und Lösungsansätze für einen nachhaltigeren Umgang mit Textilien entwickeln.

 Auch der Lebensmittelkonsum hat einen bedeutenden Anteil an den CO2-Emissionen. Wer etwas zum Klimaschutz beitragen möchte, kann das durch bewusste Ernährung tun. Die Workshopteilnehmer/innen erfuhren was Nahrungsmittel mit dem Klimawandel zu tun haben und wie eine klimafreundliche Ernährung aussieht.

 In einem anderen Workshop wurde auf die Zerstörung des Urwaldes sowie auf die Auswirkungen des Palmöls auf Mensch und Natur im Allgemeinen eingegangen.

 Außerdem erfuhren die Schüler/innen wie Tee produziert wird, wo er genau her kommt und auf was man beim Kauf achten soll. Zusätzlich wurden Fragen rund um das Thema Klimawandel behandelt und kreative Ideen für den Klimaschutz erarbeitet.

 Beim Workshop von Youth4Planet konnten die Schüler/innen Filme machen, wie sie auf der Erde gut leben können und was sie besser machen können. Das beste Werkzeug hierfür war das Mobiltelefon- es wurde recherchiert, Interviews gemacht, Bilder gesammelt und Filme gedreht.

 Im Informationscontainer vom SIDEN (Syndicat Intercommunal de dépollution des Eaux résiduaires du Nord) wurde die Funktionsweise einer Kläranlage anhand eines Versuchsmodells erklärt sowie Laboruntersuchungen vor Ort durchgeführt: Hier sind mehrere nachgebaute technische Einrichtungen im Miniaturmaβstab untergebracht.

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