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Ecofriendly Pedelec-Chargingstation? Wir denken weiter!

22. Mai 2019 – Gerade rechtzeitig zum internationalen Tag der Biodiversität haben die Schüler der Abschlussklasse 1TPEE weiterführende Überlegungen zu der Elektrofahrrad-Ladestation einem gemischten Publikum von Schülern, Lehrern und der Schulleitung vorgestellt.

Auch wenn die elektrische Energie aus – wie im Falle der Elektrofahrrad-Ladestation des Lycée Technique d’Ettelbruck – Solarmodulen an sich klimafreundlich erzeugt wird und somit klimafreundlich Elektrofahrräder geladen werden können, so benötigt man jedoch zur Herstellung der Solarmodule auch Energie, die in der Regel aus einem Mix aus regenerativen und fossilen Quellen besteht.

„Grüne Energie“ ist unter Umständen also nicht immer so umweltfreundlich wie wir denken.

Zunächst wurde der kumulierte Enenergieaufand (KEA) für ein Kilowatt PV-Leistung ermittelt. Der KEA gibt an, wie viel Primärenergie gebraucht wird sowohl für die Herstellung und Nutzung der Module als auch für die Beseitigung der verschiedenen Materialien bei der Entsorgung. Für die Anlage der Elektrofahrrad-Ladestation (6 kWp) muss ein KEA von rund 80’000 kWh (!) aufgebracht werden. Dies entspricht CO2-Emissionen in Höhe von 42 Tonnen (Stommix aus Taiwan zugrunde gelegt, da dort die Solarpanels produziert werden; der deutsche oder luxemburgische Strommix würde Emissionen in der gleichen Größenordnung verursachen).

Die Solaranlage müsste mehr als 7 Jahre grüne Energie produzieren, um die durch den KEA verursachten Emissionen zu kompensieren. Wir möchten aber von Beginn an grüne Energie produzieren, deshalb haben wir uns eine andere Lösung überlegt.

Unser Vorschlag: eine Gegenmaßnahme für die CO2-Emission stellt das Pflanzen von Bäumen dar, denn: Bäume binden Kohlendioxid.

Eine Eiche bindet z.B. ca. 5 Tonnen CO2 im Jahr, so dass in etwas mehr als 8 Jahren die Emissionen aufgrund des KEA durch das Pflanzen einen einzigen Baums kompensiert werden.

Im Zeichen des heutigen, internationalen Biodiversitätstages, wo der dramatische weltweite Biodiversitätsverlust angesprochen wird, der uns alle etwas angeht, macht das Pflanzen von Bäumen durchaus Sinn:
* Das das zur Produktion der Solarmodule ausgeschiedene Kohlendioxid wird kompensiert.
* Es werden neue Räume für Vögel und Insekten geschaffen und aktiv gegen den Artensschwund vorgegangen.
* Nicht zuletzt hat die Begrünung mitsamt ihrer Bewohner (Vögel, Insekten) einen positiven Impakt auf das Wohlbefinden der Menschen.

Oder wird Ihnen schlecht, wenn sie in den Wald spazieren gehen? Uns nicht, im Gegenteil: der Wald hat einen beruhigenden, erholsamen Einfluss!

Viviane, Admir, Joël, Dany, Cédric, Marcelo und Chris (Klasse 1TPEE) / Alain Weiler (Lehrer)

Ecofriendly Pedelec-Chargingstation

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