Die 2eGSE war zur Besichtigung bei der APEMH in Limpach:

Unsere Klasse, die 2eGSE (Sciences environnementales), hat im Rahmen des Faches ETCAS (Études de cas) eine Besichtigung bei der APEMH in Limpach gemacht.

Die APEMH (Association des parents d´enfants mentalement handicapés) ist eine Vereinigung, die 1967 von Eltern von Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung gegründet wurde, um die Betroffenen und ihre Familien zu unterstützen. Die Vision der APEMH ist die Förderung der Inklusion von Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung in die Gesellschaft, ihre Stimme und ihr Recht in den Mittelpunkt zu stellen und sie in innovative Projekte mit einzuplanen.

Die Besichtigung begann mit einer Einführung von Frau Schreiber zu den Tätigkeiten der APEMH am Standort Limpach. Neben unterschiedlichen Dienstleistungen und der Herstellung einer großen Vielfalt an Produkten, liegt hier der Fokus auf der Ausbildung von jungen Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, die ab dem 16. Lebensjahr, d.h. nach der Schulpflicht, eine dreijährige Lehre absolvieren können (CPP genannt).

Anschließend zeigten uns die Lehrlinge bei einem Rundgang über das Gelände ihre Arbeitsplätze und erklärten ihre dortigen Tätigkeiten. Im landwirtschaftlichen Teil des Betriebes werden Rinder, Schafe, Kaninchen und Schweine gezüchtet. Die Instandhaltung der Fahrzeuge stellt eine weitere vielfältige Tätigkeit dar. „Hoka“ ist die Tierpension der APEMH, wo die Mitarbeiter mit dem Pflegen, Füttern und Betreuen von maximal 60 Katzen und 32 Hunden beschäftigt sind. In der Gärtnerei wurde uns gezeigt, wie Gemüsepflanzen und Kräuter vorgezogen und anschließend in den Gewächshäusern gepflanzt werden. Das Gemüse wird, neben anderen Produkten wie Saft oder Soßen, im eigenen Hofladen verkauft oder in der APEMH-Großküche verarbeitet. Diese kocht für etwa 100 Mitarbeiter, bietet ihre Dienste aber auch für auswärtige Kunden an. Daneben werden noch weitere Dienstleistungen angeboten, wie das Verpacken von Katalogen oder Geschenken, Näh- und Bastelarbeiten wie etwa Handtaschen oder die Reinigung von Gebäuden.

Abschließend gab uns die Direktionsbeauftragte, Frau Schreiber, nochmal die Gelegenheiten unsere Fragen zu stellen. Diese deckten sowohl soziale und rechtliche als auch wirtschaftliche und ökologische Aspekte ab.

Wir bedanken uns nochmal beim ganzen Team des APEMH für ihre Zeit und Mühe, die sie aufbrachten, um uns ihre Gebäude und Arbeit zu zeigen.

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